Wie Energieräuber besiegt werden

Es gibt Menschen, die uns inspirieren, die uns guttun und uns bereichern. Und es gibt die anderen: Sie kosten Kraft und stehlen unsere Energie. Aber nicht nur Menschen können uns Kraft kosten, auch widrige Umstände, nicht erfüllte Erwartungen und Hoffnungen, oder nicht gelebte Träume und Talente. Wenn man all das unbewusst zulässt, lebt man unter seinem Wert. Diesen Räuber darf man keine Chance geben! Hier vier konkrete Tipps.

Energieräuber brauchen die Menschen ihrer Umgebung um sich in Form zu halten. Sie lauern überall. Im Büro, am Mittagstisch oder abends an der Bar. Kennst Du sicher zur Genüge.

Im quickfidelen Zustand ist man für diese Art Mensch gerne «Seelenklempner», Abfallkübel oder Bewunderer. Es reicht, allen offene Ohren zu schenken. Zusätzlich zwischendurch «Aha!» oder «na sowas!» zu nicken.

Was aber, wenn es mit dem eigenen Energielevel grad nicht so gut steht?

Dann hält man sich Energieräuber besser vom Hals. Energieräuber haben eine feine Antenne für die Tagesform anderer. Die denken nicht dran, dass man auch mal einen Aussetzer hat, weil man genervt ist, Kopfweh hat oder sich mit einem Problem herumschlägt. Klassische Energieräuber scheren sich nicht darum, ob das Du bist, oder jemand anderer. Sie lärmen die Welt mit ihrer Leier voll, Hauptsache, selbst quasseln.

Wichtig ist dem Energieräuber eigentlich nur, dass Du einigermassen vital bist und jetzt mit dem diffusen Gefühl irgendwas tun zu müssen, zurückgelassen wirst.

Da geht nur: gepflegtes Verweigern!

Explosionsgefahr für den Energiehaushalt.

Mittlerweile hast Du, wenn Du diese «Energiefresser» nicht entschieden stoppst, ein grandioses Energiedefizit! Egal, ob Du das psychologisch oder esoterisch angehst, im Energiehaushalt herrscht Explosionsgefahr!

Man sagt vielleicht über Dich, dass Du etwas schroff seist. Gut so! Du bist auf einem guten Weg! Schenke Deine Aufmerksamkeit lieber ausgeglichenen Beziehungen und glücklicheren Dingen!

Jetzt kommt der Befreiungsschlag.

Schlimm sind Energieräuber im Freundeskreis, aber man darf sie rausschmeissen. Schlimmer sind Energieräuber in der eigenen Familie, aber man kann ihnen entwachsen. Am besten schaust Du hin und wieder in den Spiegel. Kannst Du Dich darin noch erkennen? Wirkst Du neblig, schwach, fast ein bisschen in Luft aufgelöst? Ein Gesetz der Energie ist es, dass wir anziehen, was in uns selbst nicht gelöst ist. Du brauchst das Drama nicht mehr!

Zusammenfassend folgende vier Tipps:

Lenke das Gespräch
Wenn sich Dein Gesprächspartner im Negativen verliert (und Du nicht einfach weggehen kannst), setze jedem negativen Aspekt ganz unaufgeregt etwas Positives entgegen. Es regnet? Na und, darüber freust Du Dich, weil dieser sanfte Regen ideal ist für Felder und Garten.  

Vermeide Klatsch und Tratsch
Tratsch ist eine versteckte und sehr verbreitete Form von Negativismus. Von dem Tratsch über Stars und Sternchen lebt eine ganze Illustrierten-Industrie; es gibt Familien-Tratsch («Die Tochter von Tante Vera hat Eheprobleme, das war ja zu erwarten!») und es gibt Büro-Tratsch («Der Bucher hat den Bericht schon wieder zu spät abgegeben – der Chef war ganz schön sauer!»). Mit Tratsch wird nicht nur viel wertvolle Zeit verschwendet, er wirkt auch absolut destruktiv – und zwar auf alle Beteiligten.

Mach Dir klar: Tratsch entsteht immer aus dem Bedürfnis heraus, sich selbst zu erhöhen, indem andere erniedrigt werden. Oftmals geht es um Neid oder auch nur um die Suche nach Aufmerksamkeit. Halte Dich da ganz bewusst raus: Sag Deinem Gegenüber höflich, aber bestimmt, dass Du Dir Deine eigene Meinung bildest über Menschen, und an Tratsch nicht interessiert bist.

Blick auf die Ursachen
Möglicherweise kannst Du negativen Menschen helfen, wenn Du etwas über die Ursachen ihrer demotivierenden Einstellung erfährst. Gibt es ein Problem in der Familie? Wird gemobbt, oder hat dieser Mensch eine Position, die nicht seinen Fähigkeiten entspricht? Es besteht eine kleine Chance, dass sich der Mensch ändert, wenn er Dein Interesse sieht. Wie gesagt, eine kleine Chance. Es ist aber leider durchaus typisch für negativ ausgerichtete Menschen, dass sie an dieser Weltsicht nichts ändern wollen. Dann solltest Du auch keine entsprechenden Versuche mehr unternehmen.

Sag einfach «Nein»
Wenn jemand wirklich hartnäckig negativ ist, kannst Du irgendwann auch einfach mal einen Punkt machen. Sag einfach, dass Du festgestellt hast, dass Du leistungsstärker, motivierter, erfolgreicher und nicht zuletzt entspannter und glücklicher bist, wenn Du die positive Seite an Dingen und Personen betrachtest, und dass Du den Negativismus Deines Gegenübers bisweilen sehr anstrengend findest.

Er wird sich aus dem Staub machen, und Du hast Deine Energie für die Erschaffung wertvollerer Momente aufgespart. Trau Dich!